In vielen Baumärkten und auch bei den kommunalen Bauhöfen ist Streusalz derzeit Mangelware.
Als interessante Alternative zum herkömmlichen Streusalz testet die Schweiz derzeit in einem Großversuch den Einsatz von Zucker. Der LIZ berichtet, dass es sich bei dem aus Irland bezogenen Produkt um eine Art Melasse aus der Zuckerrohrproduktion handelt. Dies kann wie Salz bis zu minus 30 Grad gestreut werden. Auch bezüglich der Wirksamkeit und des Preises bestehe Gleichwertigkeit. Das Zuckerprodukt sei auch weniger aggressiv als Kaliumchlorid und verursache keine Hautreizungen und keinen Rost.
Nachteilige Klebeeffekte auf der Straße konnten bisher nicht festgestellt werden.
Quelle: www.agrar-press.de