Die Wasser- und Nährstoffaufnahme der Pflanzen erfolgt über die Wurzeln. Da Wasser zunehmend als knapp werdender Rohstoff diskutiert wird, versuchen Forscher des Max-Planck-Instituts in Tübingen, die Wurzelentwicklung besser zu verstehen.
In Versuchen haben sie herausgefunden, dass das Pflanzenhormon Auxin in Kombination mit einer erhöhten Zellzyklusaktivität zu einem verstärkten Wurzelwachstum bei der Ackerschmalwand führt. Zudem haben sie entdeckt, dass zwei Proteine, die die Embryoentwicklung steuern, ebenfalls eine Rolle bei der Verzweigung der Wurzeln spielen. Diese Ergebnisse könnten genutzt werden, um Pflanzen zu züchten, die trotz Nährstoff- und Wasserarmut schnell wachsen und hohe Erträge liefern.
Quelle: agrar-press.de